Psychische Störungen können Männer und Frauen auf unterschiedliche Weise betreffen, und es gibt einige psychische Störungen, die nur bei Frauen auftreten.
Es gibt mehr als 50 Millionen Amerikaner, die an psychischen Erkrankungen leiden, und wenn Sie einer von ihnen sind, sind Sie nicht allein. Frauen leiden am häufigsten an bestimmten psychischen Erkrankungen als Männer.
Die SAMHSA schätzt, dass etwa 23,8% der amerikanischen Frauen an einer diagnostizierbaren psychischen Störung gelitten haben. Depressionen und Angstzustände treten häufiger bei Frauen auf, und es gibt auch einige spezifische Störungen, die nur bei Frauen auftreten.
Bei einer ausgewählten Anzahl von Frauen können in Zeiten eines Hormonwechsels Symptome psychischer Störungen auftreten, wie z. B. prämenstruelle Dyshopie, Perimenopausendepression und perinatale Depression.
In Forschungsstudien wurden jedoch keine Unterschiede in der Häufigkeit festgestellt, mit der bei Männern und Frauen Symptome einer Schizophrenie und/oder einer bipolaren Störung auftreten. Es gibt noch viel zu lernen, wenn es um psychische Erkrankungen geht und wie sich bestimmte Erkrankungen auf jedes Geschlecht unterschiedlich auswirken. Die Forscher fangen gerade erst an, die biologischen und psychosozialen Faktoren bei beiden zu unterscheiden.
Psychische Erkrankungen bei Frauen
Einige psychische Erkrankungen treten häufiger bei Frauen auf und können eine wichtige Rolle für die allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden einer Frau spielen. Männer leiden häufiger an Schizophrenie, antisozialen Störungen, Alkoholismus und Autismus.
Zu den psychischen Erkrankungen, die bei Frauen häufiger auftreten, gehören:
- Angst und spezifische Phobien: Frauen leiden doppelt so häufig an Panikstörungen, generalisierten Angstzuständen und spezifischen Phobien.
- Selbstmordversuche: Frauen versuchen zwei- bis dreimal häufiger Selbstmord als Männer.
- Essstörungen: 85% der Fälle von Magersucht und Bulimie und 65% der Fälle von Essstörungen.
- Depression: Frauen erkranken doppelt so häufig an Depressionen wie Männer.
Symptome einer psychischen Erkrankung
Einige Symptome psychischer Störungen können bei Männern und Frauen unterschiedlich auftreten, aber bei beiden können die meisten der gleichen psychischen Störungen auftreten.
Einige Symptome können beinhalten, sind aber nicht beschränkt auf:
- Selbstmordgedanken
- Extrem hohe oder niedrige Stimmungen
- Reizbarkeit
- Sozialer Rückzug
- Schmerzen und Kopfschmerzen
- Verdauungsprobleme ohne klare Ursache
- Übermäßige Angst oder Sorge
- Änderungen der Essgewohnheiten
- Gewichtszunahme und/oder -verlust
- Stimmen hören und/oder Dinge sehen, die nicht da sind
- Schlaflosigkeit

Faktoren, die psychische Erkrankungen bei Frauen beeinflussen
1. Wandel in unserer Kultur
Obwohl sich die Geschlechterrollen in unserer Kultur verändert haben, nehmen Frauen eine einflussreichere Karriere an und Männer bleiben zu Hause, um sich um das Haus zu kümmern. Frauen stehen immer noch unter großem Stress, der zu Depressionen und oft zu Panikattacken und Angstsymptomen führen kann.
2. Negative Sexualisierung von Frauen
Außerdem kommt es häufig zu einer negativen Sexualisierung von Frauen, die zu Problemen bei der Entwicklung eines gesunden Selbstwertgefühls und Selbstbildes führen kann. Diese Faktoren können zweifellos zu einem ungesunden Selbstbild sowie zu Scham, Depressionen, Angstzuständen und Stress führen.
3. Gewalt und sexueller Missbrauch
Gewalt und sexueller Missbrauch unter Frauen sind ein weiterer sehr wichtiger und übersehener Faktor, der zu einer Reihe von Problemen und psychischen Erkrankungen führen kann. Wie berichtet, war jede fünfte Frau Opfer von Vergewaltigung und/oder versuchter Vergewaltigung. Und es ist wahrscheinlicher, dass Frauen in jungen Jahren Opfer von sexuellem Missbrauch werden.
Geschlechtsunterschiede, die sich auf die psychische Gesundheit von Frauen auswirken
1. Soziokulturelle Einflüsse
Frauen stehen vor Herausforderungen, wenn es um Sozioökonomie, Macht, Status, Position und Abhängigkeit geht, was zu Depressionen und anderen Störungen beiträgt. Frauen sind immer noch in erster Linie für die Betreuung von Kindern zuständig, und sie übernehmen auch 80% der gesamten Betreuung kranker älterer Menschen, was ebenfalls das Leben von Frauen belasten kann.
2. Einflüsse auf das Verhalten
Frauen melden häufiger psychische Störungen als Männer, und Ärzte neigen eher dazu, eine Frau mit Depressionen zu diagnostizieren und die Erkrankung mit stimmungsverändernden Medikamenten zu behandeln. Und Frauen melden psychische Probleme eher einem Allgemeinarzt, während Männer sie mit einem Spezialisten für psychische Gesundheit besprechen.
3. Biologische Einflüsse
Es ist bekannt, dass weibliche hormonelle Schwankungen eine Rolle bei Stimmung und Depression spielen. Östrogen kann positive Auswirkungen auf das Gehirn haben, das vor einigen Aspekten der Alzheimer-Krankheit schützt. Die weniger positive Seite ist, dass Frauen dazu neigen, weniger Serotonin zu produzieren als Männer.
Die Forschung ändert sich im Nu, und vielleicht finden wir eines Tages etwas, das erklärt, warum Frauen häufiger an gemeldeten psychischen Erkrankungen leiden. Im Moment sieht es jedoch so aus, als ob eine Reihe von Faktoren auf komplexe Weise eine Frau anfälliger für psychische Erkrankungen machen.